Häuser der Zukunft

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Häuser der Zukunft

Jessica Labbadia—homify Jessica Labbadia—homify
by Maisons Loginter Modern
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Intelligent und zukunftsweisend Bauen: Im Laufe der Zeit haben sich unsere Ansprüche an ein Haus gewandelt. Egal ob Neubau, Umbau oder Restaurierung—damit ein Haus letztendlich zum Traumhaus wird, sollte es neben der Optik und Funktion mittlerweile vor allem noch zwei weitere Kriterien erfüllen: Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. 

Am 11. Juni 2015 wurde wieder der KfW-Award Bauen und Wohnen vergeben - zum mittlerweile 13. Mal. Der Wettbewerb fördert ebenjenes energieeffiziente Bauen sowie barrierearmen Wohnkomfort. Das Motto: Intelligent Bauen: modern, effizient, wohnlich. 

Wir zeigen euch heute die drei intelligentesten Projekte, die nicht nur energieeffizient, sondern zeitgemäß und zukunftsweisend zugleich sind:

Erstes Aktivhaus der Welt

Die Weißenhofsiedlung auf dem Stuttgarter Killesberg ist für ihre innovative Architektur bekannt. 1927 wurde das Wohnhausareal innerhalb nur weniger Monate von verschiedenen weltberühmten Architekten entworfen. Das Ziel: zukunftsweisende Wohnkonzepte aufzuzeigen. Im Krieg wurden Teile der Weißenhofsiedlung zerstört und wieder aufgebaut. Nur ein Grundstück lag seit 1945 komplett brach: der Bruckmannweg, Hausnummer 10. Für die Dauer von drei Jahren entsteht hier das nach seinem Standort benannte Forschungsprojekt B10—das erste Aktivhaus der Welt.

Was ist ein Aktivhaus? 

Ein Gebäude, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Energie wird aus regenerativen Quellen erzeugt und aufgrund der selbstlernenden Gebäudesteuerung ist das Haus energetisch autark. Das innovative Energiekonzept sorgt dafür, dass B10 das Doppelte des durchschnittlichen Energiebedarfs erzeugt.

Der Architekt dieses spannenden und zukunftsweisenden Projektes, Werner Sobek, hat den Begriff Aktivhaus nicht nur geprägt, sondern diesen sogar markenrechtlich geschützt.

Elektromobilität

Die Stadt Stuttgart ist für ihre Automobilindustrie bekannt. Kaum verwunderlich also, dass in den Wohnraum von B10 ein Auto integriert wurde. Genauer gesagt: ein Elektroauto. Der Smart wird mit überschüssiger Energie aufgeladen, wodurch es keiner Tankstelle, sondern lediglich einer Ladestation bedarf. 

Die Forschung des Aktivhauses verläuft in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart: Während der kompletten Projektlaufzeit werden sowohl die Energieerzeugung als auch der Energieverbrauch kontinuierlich gemessen und ausgewertet. Nach der dreijährigen Forschungsphase wird das Gebäude vollständig zurückgebaut und entweder an einem neuen Ort wieder aufgebaut oder in seine einzelnen Materialien zerlegt, die allesamt recycelt werden.

Ökologisches Fertighaus

Dieses Projekt überzeugt nicht nur mit seiner ansprechenden Fassade, sondern auch mit seiner Energieeffizienz und kurzen Bauzeit. Das Fertighaus in Holzrahmenbauweise wurde mit einer hoch wärmegedämmten Außenhülle ausgestattet und die verglaste Gartenseite ist gen Süden ausgerichtet worden. Durch die passive Solarenergienutzung strömen ausreichend Licht und Wärme in das Haus, sodass im Winter selbst bei Minusgraden kaum geheizt werden muss. 

Beim Bau selbst wurde darauf geachtet, dass alle eingesetzten Materialien einen niedrigen Primärenergieeinsatz aufweisen. Dieses Konzept wird als graue Energie bezeichnet, was soviel wie die Energiemenge bedeutet, die für die Herstellung der Baustoffe benötigt wurde - Herstellung, Transport, Lagerung und Entsorgung mit einberechnet. Verwendet wurden vor allem die Materialien Holz, Zellulosefaserdämmstoff und Naturstein, welche die Umweltbelastung allesamt so gering wie möglich halten.

Minimalistisches Wohnzimmer

Highlight des minimalistischen Wohnzimmers ist die bodentiefe Fensterfront, die sich Richtung Garten öffnet. Das hat nicht nur optische Vorteile: Durch die passive Solarenergienutzung strömen ausreichend Licht und Wärme in das Haus, sodass im Winter selbst bei Minusgraden kaum geheizt werden muss. 

Energieeffizienz bis ins kleinste Detail: Im kompletten Haus wurde konsequent auf energiesparende Haushaltsgeräte und Leuchten gesetzt. 

Passivhaus mit Traumpool

Die Fassade des massiven Passivhauses wurde aus den Materialien Holz und Glas gestaltet, wodurch eine starke Verbindung zur Natur entsteht. Während das Holz die ländliche Umgebung widerspiegelt, sorgen die vielen Glasflächen dafür, dass diese in den Wohnraum integriert wird. Für die Isolierung ist der nachhaltige Baustoff Stroh eingesetzt worden und bei dem rechtwinkligen Pool handelt es sich um einen Naturpool.

Ferne Aussichten

Im Wohnzimmer wurde die Natur thematisch in die Einrichtung aufgenommen. Zum einen durch die bodentiefen Fenster, die dafür sorgen, dass viel Licht in die Räumlichkeiten dringt und zum anderen aufgrund des ethnischen Interieurs. Die Wand im Zebramuster, das Kuhfell oder das Geweih an der Wand verströmen afrikanisches Flair—ein gelungenes Wohnkonzept, das beweist, dass eine schwarzweiße Einrichtung niemals langweilig sein muss.

TV-Tipp: Intelligent Bauen

Unser TV-Tipp zum Thema: die Informationssendung Ratgeber – Bauen & Wohnen. Als offizieller Medienpartner des Bauen und Wohnen Award der KfW, stellt n-tv in einer Sondersendung die ersten vier Preisträger und deren intelligente Projekte vor. Ihr seid neugierig, wie sich zukunftsweisende Architektur mit energieeffizientem Wohnkomfort vereinen lässt? Dann schaltet ein!

Ratgeber Bauen & Wohnen: Dienstag, 16.6. um 18:35 Uhr & Mittwoch, 17.6. um 15:15 Uhr auf n-tv.

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